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Über 500 Gäste kommen jährlich am Samstag vor Estomihi in den Hangar nach Crailsheim, um sich bei einem mehrgängigen Galadinner von einem bunten Showprogramm unterhalten zu lassen und andere zu treffen. Das Hägele Catering Team zeigt hier seit Jahren, was es kann und verwöhnt die Gäste kulinarisch und harmonisch eingefügt ins Abendprogramm.

Die Crailsheimer Horaffen haben ihren Ursprung, so die traditionelle Überlieferung, in einer Stadtbelagerung, die angeblich über den Jahreswechsel 1379/80 hinweg stattgefunden hat. Im Rahmen des Süddeutschen Städtekrieges, einem Machtkampf der Städte gegen Fürsten und Adel, kam es auch zur Auseinandersetzung der verbündeten Reichsstädte Hall, Rothenburg und Dinkelsbühl mit den Grafen von Hohenlohe. Die Städter zogen, so die Sage, vor die hohenlohische Stadt Crailsheim, um für erlittene Unbill Rache zu nehmen. Sie belagerten die Stadt, versuchten sie auszuhungern und sturmreif zu machen. Als ihnen dieses Unternehmen nach Monaten der Belagerung fast zu gelingen schien, griffen die Eingeschlossenen zu einer List: Die Frauen sammelten das noch vorhandene letzte Mehl, buken daraus die in ihrer Form unverkennbaren Horaffen (= „Horn offen“) und warfen sie über die Stadtmauer. Gleichzeitig bestieg die Bürgermeisterin mutig die Mauer und streckte den Angreifern ihren entblößten Hintern entgegen. Angesichts der Fülle an Brot und Speck erkannten die Belagerer die Aussichtslosigkeit ihres Plans und zogen am Mittwoch vor Estomihi 1380 entmutigt ab. Seit dieser Zeit tragen die Crailsheimer den Spitznamen „Horaffen“.

Obwohl die Ereignisse der Stadtbelagerung von 1379/80 historisch zweifelhaft sind, stellt dieser sagenhafte Sieg eine der Wurzeln des traditionellen Crailsheimer Stadtfeiertags dar, der alljährlich an eben diesem Mittwoch vor Estomihi gefeiert wird. An Kinder und alte Menschen werden an diesem Tag Horaffen verteilt.

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